Was bewegt Münster? | „Westfalen, wo es weh tut“
 – eine Radtour zu schwierigen Orten der Zeitgeschichte in Münster

eine Veranstaltung in Kooperation mit der Villa ten Hompel und dem Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.

mit:

Stefan Querl
Historiker und Leiter der Villa ten Hompel

Das ist Stefan Querl, Historiker und Leiter der Villa ten Hompel
Foto: Silvi Kühne

Wie viel Geschichte steckt in unseren Straßen? Eine geführte Radtour mit Stefan Querl, dem Leiter der Villa ten Hompel, lädt dazu ein, Münster aus einer ungewohnten Perspektive zu erleben.

Die Route führt zu historisch sensiblen Stätten der NS-Zeit sowie zu jüngeren Orten wie dem Kiepenkerl und kontrovers diskutierten Punkten, wie etwa dem Anschlagsort, an dem Malte C. angegriffen wurde. Es sind Orte, die berühren und zum Nachdenken anregen.

Die Radtour beginnt mit einem kurzen Kennenlernen zum Auftakt. Sie startet am

Sonntag, 28. September 2025 um 10 Uhr.

Die Teilnehmerzahl ist auf 15–20 Personen begrenzt. Deshalb bitten wir um Anmeldung bis zum 21. September 2025 per E-Mail an querl@ns-gedenkstaetten.de. Der genaue Treffpunkt wird in der Bestätigungsmail mitgeteilt.

Im Anschluss an die Radtour besteht die Möglichkeit, für eine kleine Stärkung und einen geselligen Ausklang in eine nahegelegene Gastronomie einzukehren.

Die Teilnahme an der Radtour ist kostenlos. Über eine kleine Spende freuen wir uns!

Weitere Infos

  • Die Strecke ist familienfreundlich und leicht befahrbar.
  • Für die Verpflegung unterwegs ist jede:r selbst verantwortlich.
  • Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt, in diesem Fall wird aber ein Alternativprogramm angeboten.

Über Stefan Querl

Stefan Querl ist Historiker und leitet die Villa ten Hompel in Münster, einen Lern- und Erinnerungsort zur Polizei- und Verwaltungsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Nach seinem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Theologie arbeitete er als Journalist für die Neue Rhein-Zeitung, den Evangelischen Pressedienst und den Lokalfunk. Seit vielen Jahren engagiert er sich für politische Bildung, historisches Lernen und eine kritische Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit sowie aktuellen Formen von Ausgrenzung. In Münster ist er eine prägende Stimme im erinnerungskulturellen Diskurs.